Das sächsische Pferd war ein Barockpferd

Es wird viele erstaunen zu erfahren, dass das sächsische Pferd einst ein prachtvolles Barockpferd allererster Güte war. Es heißt, dass die Spanier bereits im 8. Jahrhundert einen stärkeren und schwereren Pferdeschlag aus Sachsen besessen hätten.[i] Das Sächsische Warmblut, später ‚sächsisch-thüringisch‘ und 'schwer' genannt, entstand jedoch erst als eigene Rasse ab ca. 1488. In diesem Moment... Continue Reading →

Pferde in aller Pracht – Der Maler Johann Georg von Hamilton

Die majestätischen Pferde in den Gemälden von Johann Georg von Hamilton sind eine barocke Pracht. Mit anmutigen Bewegungen und fülligen Kruppen verkörpern sie die Kraft und Eleganz, die für die damaligen Rassen so charakteristisch sind. Die Darstellung der mit Schleifen verzierten eingeflochtenen Mähnen, über-muskulösen Körper und ausdrucksvollen Gesichtszüge verleiht diesen Porträts des 18. Jahrhunderts eine... Continue Reading →

Reiterisches Welterbe in Dresden – Die Einschreibung der Klassischen Reitkunst bei der UNESCO

Das Welterbe-Label der UNESCO ist nicht nur eine Auszeichnung für Kulturerbe-Stätten, sondern auch ein Symbol für deren kulturelle und historische Bedeutung auf globaler Ebene. Dresdens Elbtal, einst stolzer Träger dieses prestigeträchtigen Labels, verlor die Auszeichnung vor nunmehr fast zwei Jahrzehnten. Man muss jedoch die Frage aufwerfen, ob Dresden nicht versuchen sollte, das Label zurückzugewinnen. Mehr... Continue Reading →

Wie ritten die alten Römer?

Bereits in der Antike sah man es als besondere Eigenschaft von Helden an, gute Reiter zu sein. Alexander zähmte Bukephalos, Caligula verehrte Incitatus und Cäsar hatte Genitor, das Pferd mit den dreifingrigen Hufen (einer sogenannten Polydactylie). Sieht man antike Reliefs und Skulpturen an, wie die von Nunius Balbi oder Mark Aurel oder die Schlachtszenen der... Continue Reading →

Der Cadre Noir von Saumur

Der Cadre noir ist ein französisches Reiterkorps, das an der École nationale d'équitation (ENE) in der Nähe von Saumur, Frankreich, ausgebildet wird. Es handelt sich nicht um eine Reitakademie, sondern um ein Ausbildungsinstitut, es werden jedoch Vorstellungen angeboten. Geschichte Die Geschichte des Cadre Noir ist eng mit den Wirren der französischen Politik verbunden. Die erste... Continue Reading →

Die Spanische Hofreitschule

Die Spanische Hofreitschule in Wien lehrt die klassische Reitkunst in der Renaissancetradition der „Hohen Schule“ seit mehr als 450 Jahren. Sie sieht es als ihre Aufgabe, die natürlichen Bewegungsveranlagungen des Pferdes zu studieren und durch systematisches Training zu kultivieren. Ihr Name geht auf das 16. Jahrhundert zurück, als der in Spanien aufgewachsene Ferdinand I., der... Continue Reading →

Real Escuela Andaluza del Arte Ecuestre

Die Königlich Andalusische Schule für Reitkunst (spanisch: Real Escuela Andaluza del Arte Ecuestre) ist eine der "Großen Vier", der renommiertesten klassischen Reitschulen der Welt. Sie befindet sich in Jerez de la Frontera und widmet sich der Erhaltung der Reitkunst in spanischer Tradition. Die Schule pflegt die Traditionen der spanischen Barockreiterei, der Vorbereitung von Pferden und... Continue Reading →

Die Portugiesische Schule für Reitkunst/Alter Real

Die Portugiesische Schule für Reitkunst mit Sitz in den Gärten des Nationalpalastes von Queluz und regelmäßigen Vorführungen im Zentrum von Lissabon gilt als nationales Kulturerbe und hat sich zum Ziel gesetzt, den Unterricht, die Praxis und die Verbreitung der traditionellen portugiesischen Reitkunst zu fördern. Sie ist eng mit der Tradition und den Bräuchen des portugiesischen... Continue Reading →

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