Die Königlich Andalusische Schule für Reitkunst (spanisch: Real Escuela Andaluza del Arte Ecuestre) ist eine der „Großen Vier“, der renommiertesten klassischen Reitschulen der Welt. Sie befindet sich in Jerez de la Frontera und widmet sich der Erhaltung der Reitkunst in spanischer Tradition.
Die Schule pflegt die Traditionen der spanischen Barockreiterei, der Vorbereitung von Pferden und Reitern und der Ausbildung in allen Aspekten der Reitkunst, des Kutschenfahrens, des Schmiedens, der Pflege und Zucht von Pferden, der Sattlerei und der Herstellung und Pflege von Pferdegeschirr.
Sie wurde 1973 von Álvaro Domecq Romero gegründet, hat ihren Sitz im Palacio Duque de Abrantes und untersteht der Junta de Andalucía. 1987 wurde König Juan Carlos I. ihr Ehrenpräsident, was ihr den Titel „Königlich“ verlieh.
Zu den Einrichtungen der Schule gehören der Palast, die Sattlerei, ein Museum der Reitkunst und die Reithalle. Sie verfügt auch über einen Schulungsraum und eine Tierklinik. Die Vorführungen stehen den Touristen offen.
Die Schule ist insbesondere für ihre ‚tanzenden Hengste‘ und ihre Vorstellung „Cómo Bailan los Caballos Andaluces” bekannt.



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