Zum Thema Schabracken und Sattelpads gibt es unterschiedliche Meinungen und Geschmäcker. Wir haben die Pearl-Schabracken getestet.
Pearl bietet Sattelunterlagen für alle Bereich im Reitsport, aber sind sicherlich mit dem barocken Sortiment besonders interessant für die akademische Dressur und den Showbereich. Hinter der Manufaktur steht laut der Webseite der Firma ein kreatives Team, das die Ideen der Kunden „mit dem eigenen Pearl Charme“ umsetzt. Pearl hat sich auf individuelle Kundenanfertigungen spezialisiert. Mittlerweile hat Pearl auch einige Einzelstücke auf Lager.
Die Pearl Schabracken werden mit einem anatomischen Schnitt für die Rückenlinie zugeschnitten. Die angebotenen Standardgrößen beziehen sich auf handelsübliche Dressursättel. Jedes Sattelpad kann aber individuell zugeschnitten werden. Es gibt eine ganze Anzahl von Designs.
Pearl bietet 2 verschiedene Absteppungen an: Karoabsteppung oder eine Absteppung mit Linien, die der Schabrackenform folgt. Modelle kommen einfach oder mit Quasten oder Borte und können gewaschen werden.
Wir haben uns für die PEARL-NR. O 03 in Baumwollsamt, Farbe Anthrazit und Borte in Kupfer mit Silber-Bestickung entschieden. Zudem wählten wir Lammfell an Widerrist und Kruppe.
Unsere Meinung:
Das Pro: Die Qualität der Schabracke ist gut. Sie ist sauber gesteppt, der Baumwollsamt angenehm und fest. Die Versteppung ist einwandfrei und die Schabracke dick. Das Lammfell ist sehr schön und vorn genau an der richtigen Stelle, um beim Galopp die Hände aufzulegen. Eine schöne, attraktive Schabracke.
Das Contra: Die Farbe Anthrazit stellt sich als ein deutliches Blau heraus. Die Borte besteht aus einer etwas kitschigen Kringelbordüre. Wir hatten auf einfaches Kupfer und Silber gehofft. Auf der Webseite war die Beschreibung nicht klar. DIe Schabracke verrutscht zudem, wenn man den Sattelgurt nicht fest genug zieht.
Fazit: Eine schöne Schabracke, wenn man es mit der Farbe nicht so genau nimmt. Es wäre besser, man könnte sie vorher ansehen. Ansonsten eine gute Anschaffung.







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